Universitätsmedizin Rostock
Institut für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin
Universitätsmedizin Rostock, Institut für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin
Praxis für Laboratoriumsmedizin am MVZ der UMR Rostock
Prothrombin (Faktor II) G20210A Genotypisierung II; Prothrombin-Mutation (PCR)
Molekularbiologie
Probengefäß/Monovette
EDTA-Monovette
Probenmenge
2,7 ml
Spezielle Präanalytik
Kontaminationen der Primärprobe sowie des DNA-Isolates mit biologischem Material müssen streng vermieden werden.
Weiterhin nach Möglichkeit zu vermeiden sind:
-Transfusionen in den zurückliegenden 2 Wochen.
-Ausgeprägte Leukopenie (DNA-Konz. < 5 µg/ml).
Methode
PCR
Indikation
Verdacht auf hereditäre Thrombophilie bei familiärer Thrombosebelastung, venöse und arterielle Thrombosen bereits bei jüngeren Patienten.
Referenzbereich
Siehe Angaben auf dem Befundausdruck.
Interpretation
Die Mutation G20210A im Prothrombingen (NM_000506.4:c.*97G>A, FII:g.20210G>A, rs1799963) und die damit verbundenen höheren Prothrombin-Plasmaspiegel führen zu einem 3- bis 4-fach erhöhten Thromboserisiko.
Die Mutation kann in Kombination mit der Faktor V-Mutation "Leiden" (NM_000130.4:c.1691G>A, p.Arg506Gln) vorkommen, was zu einer Kumulation des Thromboserisikos führt.
Rückführzeit
innerhalb von 6 Werktagen
akkreditierte Messgröße: Ja
Wichtig
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